Online Breaking Kurs für Anfänger

Einführung

Vor einigen Jahren hat das DANCEproject einen Breaking Online-Kurs für Beginner für die Schoolchallenge der Sportunion Österreich entwickelt. Wir stellen dir diesen jetzt gerne zum Training für zu Hause zur Verfügung. Zwischen den Videos findest du interessante Hinweise zur Geschichte des Breaking als ursprünglichste Tanzform der Hip Hop Kultur. Viel Spass! Euer DANCEproject Team

Darum tanzen wir!

Zwei unserer Mitglieder erzählen dir kurz wie sie mit Breaking begonnen haben und was die Faszination ausmacht.

Toprocks

In den ersten beiden Videos zeigt dir Markus unsere ersten beiden Toprocks: Apache & Indian Step. Toprocks bezeichnet jene Bewegungen die B-Boys und B-Girls verwenden, wenn sie in einer aufrechten oder stehenden Postion tanzen.

Downrocks

Mit den nächsten beiden Videos lernst du den 6 Step in your face und atomic. Diese Bewegung zählt zu den Downrocks und sind all jene Moves, die B-Boys und B-Girls zeigen, wenn sie mit Händen und Füßen am Boden tanzen.

Freezes

Nun lernst du eine einfache Variante des Babyfreez und eine Version des Shoulderfreez. Freezes sind, wie es der Name schon sagt, Postionen in denen man “wie eingefroren” stehen bleibt. Grundsätzlich machen sie nur nach sehr dynamischen, schnellen Bewegung Sinn. Zu Beginn müssen wir aber erst lernen, wie wir in einer solchen Postion stehen bleiben können und das erfordert zunächst etwas Zeit und Fleiß 😉

Kombinationen

Wenn du all diese Bewegungen und Basics ausreichend geübt und trainiert hast, steht es dir frei sie auch zu variieren und kombinieren. Wie das bei sehr guten Tänzern aussehen kann zeigen wir dir im nächsten Video von einer sogenannten Battle. Dies ist ein Wettstreit in dem sich B-Boys und B-Girls messen, um herauszufinden wer besser ist.

Bis dahin viel Spass beim Üben!

Ach ja, nicht vergessen: jede Form von Tanz macht gleich viel mehr Spaß, wenn man sie gemeinsam übt. Also gleich los – alle in deinem Haushalt zum gemeinsamen Training einladen!

Unsere Musikempfehlung

Natürlich kannst zu diese Bewegungen zu deiner Lieblingsmusik genauso tanzen.

Hier ist eine Liste mit unseren “Favourite Tracks”:

1. Just begun – Jimmy Castor Bunch
2. The Mexican – Babe Ruth
3. The Breaks – Curtis Blow
4. We are Family – Sister Sledge
5. Fresh Prince of Bel Air – Will Smith
6. Planet Rock – Afrika Bambaataa
7. Harder, Better, Faster – Daft Punk
8. The Message – Grandmaster Flash
9. Rapper´s Delight – Sugarhill Gang
10. Apache – Incredible Bongo Band

Die Geschichte des Breaking und Hip Hop

Hip Hop steht für Lebensfreude und bezeichnet eine gesamte Kultur, die mehrere Kunstformen umfasst. Seine Wurzeln liegen in den 1970er-Jahren, in den sogenannten „Projects“, den sozialen Wohnbauten New Yorks. In den letzten 40 Jahren schaffte Hip Hop als Jugendkultur einen weltweiten Siegeszug. Vor allem durch seine Musik- und Tanzformen begeistert Hip Hop Jugendliche auf allen Kontinenten. Was als Party in einem sozialen Brennpunkt begann, ist heute eine Multi-Millionen-Dollar-Industrie.

Die Entstehung 

Am 9. August 1973 veranstaltete Clive Campbell aka (also known as) DJ Kool Herc in einem Keller eines Hochhauses in der New Yorker South Bronx für seine kleine Schwester eine Party mit dem Motto „Back to School“. Und diese Party war ein voller Erfolg − Hip Hop war geboren! Clive begrüßte von da an die Gäste seiner Partys mit dem legendären Spruch: „I am DJ Kool Herc − and you always come back for more!“ Die Bezeichnung Hip Hop ist eher zufällig entstanden und geht auf den DJ (Disc Jokey) und Musikproduzenten Afrika Bambaata (Lance Kahyan Aasim) zurück. Bambaata wurde bei einer Party von einem Redakteur gefragt, wie denn das Ganze heiße und Bambaata bedient sich eines Wortspiels der MCs („Master of Ceremony“) und antwortete: „That´s a Hip Hop“ − „Eine coole Party“.

Die Elemente 

Zu Beginn umfasste die Szene vier Elemente (künstlerische Ausdrucksformen). Zuerst kam der DJ, der die Musik spielte. Dann kam der MC, dessen Aufgabe es war, das Publikum durch Zurufe in Reimform zu animieren („Put your hands up in the air, and party like you don`t care!“). Die TänzerInnen wurden von DJ Kool Herc als „Breakboys“ oder „Breakgirls“ bezeichnet, da sie auf die Breakbeats (Instrumentalteil) tanzten, was später von den Medien als „Breakdance“ bezeichnet wurde. Das vierte Element war „Writing“ und wurde später unter dem Namen „Graffiti“ berühmt. In weiterer Folge entstanden Kunstformen wie Beatboxing.